Nach dieser tollen Woche am Strand, flogen wir nach Siem
Reap. Siem Reap ist bekannt und touristisch geworden, weil dort die
weltbekannten Tempel von Angkor sind. Und hier haben wir ein ganz anderes
Kambodscha kennengelernt. Es war aufgeräumt, kein Müll lag auf den Strassen und
man kann am Abend wieder problemlos herumlaufen.
An 2 Tagen haben wir die wichtigsten und schönsten Tempel von
Angkor besucht. Mit einem TukTuk liessen wir uns von Tempel zu Tempel fahren.
Der bekannteste ist „Angkor Wat“. Dort haben wir am Morgen auch den
Sonnenaufgang (mit sehr viel anderen Touristen) geschaut. Eine sehr schöne
Tempelstadt ist „Angkor Thom“ mit dem bekannten „Bayon“, wo überall in den
Felsen Gesichter zu sehen sind. Und ein weiterer bekannter ist „Ta Prohm“, wo Bäume
über die Steinmauern wachsen. Dort wurde der Film „Tomb Raider“ gedreht.
Einen Tag haben wir noch in der Stadt verbracht. Es gibt dort
die bekannte „Pub Street“ mit vielen Restaurants, Bars, Souvenirläden etc. Ein frisch
gezapftes Bier kostete dort übrigens gerade mal 50 Rappen!
Wir sind auch noch zum Spital „Kantha Bopha“ gelaufen,
welches vom Schweizer Kinderarzt Beat Richner gegründet wurde. Mittlerweile hat
er in Kambodscha 5 Spitäler aufgebaut und tausenden von Kindern das Leben
gerettet. Er kämpft gegen die Korruption im Gesundheitswesen in Kambodscha. Beat
Richner, auch als Beatocello bekannt, gibt dort jeden Samstagabend ein Konzert
und sammelt Spendengelder. Wir waren leider nicht mehr dort am Samstag, weshalb
wir direkt im Spital eine Spende hinterlassen haben.
Kambodscha war ein weiteres interessantes und völlig anderes
Land in Südostasien. Wir waren geschockt von den grossen Unterschieden zwischen
arm und reich.
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